Seit seiner Gründung 1979 fördert der Migros-Unterstützungsfonds (ehemals Hilfsfonds) nachhaltige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in der Schweiz und weltweit. Dafür stehen jedes Jahr 1 Million Franken zur Verfügung. Über 47 Millionen Franken konnten bisher investiert werden.
Hilfe zur Selbsthilfe
Die vom Migros-Unterstützungsfonds berücksichtigten Projekte haben zum Ziel, Minderheiten zu fördern und die regionale Bevölkerung miteinzubeziehen. Sie sind professionell aufgebaut, verfolgen das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe und weisen sich über einen sozial, ökonomisch und ökologisch nachhaltigen Ansatz aus. In der Regel erhalten die Projekte Zuwendungen zwischen 40'000 und 100’000 Franken.
Im Sinne Gottlieb Duttweilers unterstützt die Migros mit dem Fonds benachteiligte Personengruppen, darunter insbesondere Kinder, Jugendliche und Frauen. Eine Arbeitsgruppe der Delegiertenversammlung des Migros-Genossenschafts-Bundes befindet drei- bis viermal pro Jahr über die formal zugelassenen Gesuche.
Berücksichtigte Projekte
Jährlich erhalten rund 20 Projekte von anerkannten Non-Profit-Organisationen mit Sitz in der Schweiz eine finanzielle Zuwendung. Dazu gehörten unter anderem:
- Schwimmende Kliniken in Myanmar: Hilfe für bedürftige Gemeinden entlang des Irrawaddy
- Nachhaltige Landwirtschaft in Guinea: Förderung von nachhaltigem Gemüseanbau und nachhaltiger Imkerei in zwölf Dörfern in Conakry
- Zukunft beginnt früh: Fürsorge und Förderung von 0-4-jährigen Kindern in Guatemala
- Hoffnung für Tigray: Wirtschaftliche Unabhängigkeit für Frauen der Region Tigray im Norden Äthiopien
- Ziegenmelker und Geissenkäse: Aufwertung einer artenreichen Kulturlandschaft in Mergoscia
- Bildung für Chancen: Befähigung von jungen Menschen im Sahel
- Unterstützte Projekte 2025
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Der Migros-Unterstützungsfonds fördert nachhaltige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit im Ausland und in der Schweiz.