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Edwin Ramirez «Run Daddy Run – Queer Crip Becoming» (1)

Edwin Ramirez «Run Daddy Run – Queer Crip Becoming» (1)

In «Run Daddy Run – Queer Crip Becoming» begibt sich Edwin Ramirez auf eine humorvolle und berührende Suche nach den prägenden Vaterfiguren des eigenen Werdens. Mit Witz und Offenheit werden Fragen nach Zugehörigkeit und Begehren jenseits normativer Erwartungen verhandelt. In einer 60-minütigen Stand-up-Comedy-Odyssee stellt die*der queere, behinderte Künstler*in sechs Daddies vor – unabhängig von Geschlecht –, die Edwin zu der Person formten, die they heute ist. Das vielfältige Spektrum an Einflüssen reicht vom überheblichen Superstar-Chirurgen über versäumte Gespräche mit dem leiblichen Vater, bis hin zu halluzinogenen Begegnungen mit dem Geist Wilhelm Tells. Mit beissendem Witz und verletzlicher Offenheit verhandelt they in der Performance Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und dem queeren Begehren jenseits normativer Körperbilder und Lebensentwürfe.

Zugänglichkeit:

  • Englische Lautsprache

  • Deutsche Übertitel

  • Englische offene Audiodeskription,

  • Übersetzung in Deutschschweizer Gebärdensprache (DSGS)

  • Deaf Performerin: Corina Arbenz, Dolmetscherin: Regula Bächler

  • Relaxed Performance

  • Rollstuhlgängig

  • Dauer: 60 Minuten

Weiterführende Infos zu Edwin Ramirez «Run Daddy Run. Queer Crip Becoming»

Das vielfältige Spektrum an Einflüssen reicht vom überheblichen Superstar-Chirurgen über versäumte Gespräche mit dem leiblichen Vater, bis hin zu halluzinogenen Begegnungen mit dem Geist Wilhelm Tells. Mit beissendem Witz und verletzlicher Offenheit verhandelt they in der Performance Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und dem queeren Begehren jenseits normativer Körperbilder und Lebensentwürfe. Ramirez seziert dabei nicht nur die Absurdität der autoritären Institutionen – von Familie, Migrationsamt und Invalidenversicherung (IV) bis hin zur Medizin – die Identitäten vorschreiben, sondern dekonstruiert auch das Coming-of-Age-Genre und verwandelt es in ein lustvolles Queer Crip Becoming. Das Publikum wird zur Kompliz*in einer Reise der Selbstermächtigung: Am Ende des Abends wird in einem kreativen Prozess entschieden, welche der Figuren den Titel des ultimativen Daddiess verdient – ein Akt der Krönung, der zugleich die transformative Macht der anti-rassistischen, anti-ableistischen und queeren Stand-up-Comedy feiert.

Dauer: 60 Minuten Sprache: Englisch

Credits:

  • Künstlerische Leitung und Produktion: Edwin Ramirez

  • Konzeption: Edwin Ramirez

  • Dramaturgie: Nele Solf und Eva Bracey

  • Kostüm: Edwin Ramirez

  • Co-Produktion: Arsenic – Centre d’art scénique contemporain, Lausanne

Eddie Ramirez Comedy

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