Der Verlust von Artenvielfalt bedroht Ökosysteme und Bodenqualität - und damit unsere Lebensgrundlage. Viele Landwirtschaftsbetriebe möchten daher mehr für den Schutz von Biodiversität tun. Im Alltag fehlt jedoch oft die Zeit, praktisches Wissen und Unterstützung in der Umsetzung. Obwohl ökologische Leistungen finanziell entschädigt werden, sind die Anforderungen komplex, die Planung aufwändig und der betriebliche Nutzen schwer abzuschätzen.
Biodiversitätsflächen planbar und rentabel machen
Hier setzt der Verein ReVerde an. Mit Hilfe des Migros-Pionierfonds will ReVerde landwirtschaftliche Betriebe nicht nur beim Überwinden der administrativen Hürden unterstützen, sondern vor allem den betriebswirtschaftlichen Nutzen von Biodiversitätsmassnahmen aufzeigen. Dafür begleitet ReVerde Betriebe von der Erstberatung über eine ökologisch-wirtschaftliche Kosten-Nutzen-Analyse bis hin zur Planung, Finanzierung und Umsetzung konkreter Massnahmen. Das Ziel: Biodiversitätsförderflächen, die sich für den Hof auch finanziell lohnen. In einer zwölfmonatigen Pilotphase wird das Angebot zunächst auf seine Praxistauglichkeit hin überprüft, ehe die Basis für eine mögliche Skalierung gelegt wird.
Win-win für Natur, Landwirtschaft und Gesellschaft
Im Mittelpunkt von ReVerde steht die Entlastung der Landwirt*innen; das übergeordnete Ziel ist eine nachhaltige Landwirtschaft, die ökologischen Mehrwert schafft und sich gleichzeitig rechnet. Denn ökologische Massnahmen eröffnen nicht nur neue Lebensräume für die Natur, sondern auch zusätzliche Einkommenschancen für die Betriebe. Von beidem profitiert die Schweizer Gesellschaft dank stabilerer Ökosysteme und mehr Sicherheit in der Versorgung.
ReVerde: Biodiversitätsförderung, die sich auszahlt
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Foto/Bühne: © ReVerde