Im Sommer produziert die Schweiz zunehmend Solarenergie. Oft mehr, als gerade gebraucht wird. Im Winter ist die Situation umgekehrt: Der Energiebedarf steigt durch das Heizen und den höheren Lichtbedarf, während die Produktion aus erneuerbaren Quellen sinkt. Diese sogenannte Winter-Energielücke zählt zu den grössten Herausforderungen der Energiewende. Die Frage ist: Wie kann der erhöhte Bedarf im Winter dennoch mit erneuerbarer Energie abgedeckt werden?
Aluminium zur nachhaltigen Speicherung
Eine Antwort darauf liefert apricot 366. Das Start-up nutzt ein Aluminiumgranulat, um erneuerbare Energie langfristig zu speichern. Bei der Herstellung wird elektrische in chemisch gespeicherte Energie umgewandelt. Das Granulat funktioniert hierfür wie ein Energiespeicher. Es kann platzsparend in schrankgrossen Behältern gelagert werden und liefert bei Bedarf wieder Energie. Wohn- und Bürogebäude können so auch im Winter mit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien versorgt werden. Mit Unterstützung des Migros-Pionierfonds soll das Produkt zur Marktreife und erste Pilotprojekte auf den Weg gebracht werden.
Von der Winterlücke zur Energieunabhängigkeit
Apricot 366 möchte einen wichtigen Beitrag zur Schweizer Energiewende leisten. Eine klimaneutrale Energieversorgung gelingt nur, wenn erneuerbare Energie nicht nur produziert, sondern auch gespeichert und transportiert werden kann. Mit seiner Lösung macht das Start-up Energie ganzjährig verfügbar. Damit trägt es zur Versorgungssicherheit sowie zu stabilen Energiepreisen bei.
apricot 366: Ein Speicher für Energie im Winter
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Foto/Bühne: © apricot 366