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Dimitri de Perrot und Diane Albasini

Dimitri de Perrot
Foto: Anne Morgenstern

Dimitri de Perrot (*1976, Neuchâtel, CH) ist Klangkünstler, Regisseur und Bühnenbildner. In seinen Arbeiten verbindet er Klang, Raum und Inszenierung zu immersiven Erfahrungsräumen zwischen Konzert, Installation und Theater. Seine Projekte touren international und wurden mehrfach ausgezeichnet. Ein Teil seiner künstlerischen Praxis liegt in der Entwicklung kollaborativer Projekte und Formate, die künstlerische Prozesse öffnen und weitergeben. In eigenen Initiativen sowie in der Zusammenarbeit mit Hochschulen begleitet er kreative Entwicklungen und schafft Räume für gemeinsames Lernen und Experimentieren.

www.dimitrideperrot.com

Diane Albasini
Foto: Mei Fa Tan

Diane Albasini ist Schauspielerin, Regisseurin und Dramaturgin aus Sitten (Schweiz). Seit 2018 spielt sie unter anderem in Produktionen von Mathias Brossard/Collectif CCC, Lou Ciszewski, Mélanie Lamon und Purple Soup Crew. Als Regie- und Tourneeassistentin arbeitete sie für Nicolas Stemann, Pauline Epiney und François Gremaud, mit dem sie weiterhin auf europäischen Bühnen unterwegs ist.

Seit 2026 entwickelt sie gemeinsam mit Mezzanine Productions sogenannte dokumentarische Projekte, in denen gesammelte Archive in szenische Formate übersetzt werden. Diese ermöglichen es den Darstellenden, zwischen Realität und Fiktion zu wechseln. Dazu gehören talk show plastique, präsentiert am Festival C’est déjà demain im Théâtre du Loup in Genf, sowie Résilience : kit de démontage, das sie gemeinsam mit Pablo-Antoine Neufmars verfasst hat. Das Stück wird 2027 im Théâtre Les Halles in Siders und im Espace Amaretto in Lausanne gezeigt.

Projekt

Wir alle sind früher oder später dazu gezwungen, Resilienz zu zeigen.
Was wäre, wenn wir gemeinsam nach Alternativen zu diesem Imperativ suchen würden?

Ausgehend von Interviews in der Schweiz, im Libanon, in Belgien und in Québec entfaltet Résilience : kit de démontage auf der Bühne ein dringliches Gespräch. Auf Grundlage von Ton- und Bildarchiven verweben sich die intimen, sozialen und politischen Stimmen jener Menschen, die als «resilient» gelten, und bewegen sich zwischen Dokumentation und Fiktion.
Die Bühne wird zu einem Raum, in dem das Publikum in die gesammelten Zeugnisse eintaucht.

Double Théâtre hat mich mit Dimitri de Perrot in Kontakt gebracht, einem für seine Klanginstallationen bekannten Künstler. Als erfahrener Regisseur begleitet er mich bei der Entwicklung eines sensorischen Bühnenformats sowie bei der kollaborativen Zusammenarbeit mit Künstler*innen aus anderen Disziplinen als dem Theater.