Ralph Tharayil (*1986) wurde in Liestal als Sohn südindischer Eltern geboren und studierte Geschichte, Medien- und Literaturwissenschaft in Basel. Er arbeitet interdisziplinär mit Text in Print, Audio und Performance. 2023 erschien sein literarisches Debüt Nimm die Alpen weg, das mehrfach ausgezeichnet und für die Bühne adaptiert wurde. In der Spielzeit 24/25 war er Hausautor an den Bühnen Bern, wo sein aktuelles Stück MOGLI oder this way is not the way to the waterfall in der Regie von Miriam Ibrahim zu sehen ist. Am Schauspiel Bremen wird im kommenden September seine neue Arbeit mit Miriam Ibrahim zu sehen sein. Gemeinsam mit Ivna Žic und Henri-Michel Yéré kuratiert und moderiert er die literarische Gesprächsreihe Second Thoughts am Literaturhaus Basel. Er ist Teil des post-deutschen Künstler*innenkollektivs parallelgesellschaft. Ralph lebt in Berlin.
ñeroune léonie, 1999 in Bern geboren, afropean. Die Aare im Blick, Schnee, der in die Finger beisst. Dakar in den Ohren, Sand, der die Füsse verbrennt. Der Atlantik, der die Sonne schluckt.
Benannt nach ihrer Grossmutter Nar Diop. ñeroune, aus نار nar, Feuer im Schnee, und نور nūr, Licht im Dunkeln.
Sie bewundert und betrauert ein verstörend schönes Leben. Und stellt Fragen zurück ans Leben: Soziale Arbeit als Community-Kapitalismus? Care als Widerstand? Lieben, verlernen.
Sprache ist für sie kein Werkzeug, sondern ein Ort. Jedes Wort, das sie formt, formt sie zurück.
Projekt
Text folgt