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Noëlle Revaz und Valérie Lobsiger

Portrait der Mentorin

Foto: Anja Fonseka

Noëlle Revaz (1968) wuchs in Vernayaz in einer Familie mit neun Kindern auf. Nach einem Master in lateinischer Sprache und Literatur veröffentlichte sie Romane bei den Éditions Gallimard (Rapport aux bêtes, Efina) und bei den Éditions Zoé (L'Infini Livre, Schweizer Literaturpreis). Sie ist Autorin zahlreicher Monologe und Kurzgeschichten (Hermine Blanche, Gallimard) und schreibt auch für Kinder, für das Radio und für das Theater. Ihre Texte zeichnen sich durch die Originalität der Sprachgestaltung und ihren einzigartigen Kosmos aus. Sie sind in mehrere Sprachen übersetzt worden, haben zahlreiche Preise gewonnen und wurden für Theater oder Kino adaptiert. Zusammen mit Michael Stauffer tritt Noëlle Revaz auf der Bühne im zweisprachigen und poetischen Duo Nomi Nomi auf. Noëlle Revaz ist Mentorin am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel und für den Master of Contemporary Arts Practice an der Hochschule der Künste Bern HKB.

Portrait des Mentees

Foto: Sandrine Charlot-Zinsli

Valérie Lobsiger wurde 1961 in Rouen (Frankreich) geboren. Sie hat einen Masterabschluss in Privatrecht (Universität Orléans, Frankreich, 1983), in Bank- und Finanztechniken (Conservatoire National des Arts et Métiers de Paris, 1991) und einen Master in internationalem Wirtschaftsrecht (University of Exeter, Grossbritannien, 1992). Seit 25 Jahren lebt sie in Bern. Sie ist Autorin einer monatlichen Kolumne mit dem Titel „Un Romand à Berne“, die im Courrier de Berne veröffentlicht wird. Zudem schreibt sie Film-, Buch- und Ausstellungskritiken für die französischsprachige Kulturwebsite aus Zürich, auxartsetc.ch. Seit 1999 übersetzt sie aus dem Deutschen ins Französische sowohl im juristischen als auch im kulturellen Bereich. Seit ihrer Ankunft in der Schweiz schreibt sie Kurzgeschichten, von denen eine bei den Solothurner Literaturtagen ausgewählt wurde. Sie war zweimal Finalistin beim Prix George Nicole (für eine Sammlung von Kurzgeschichten im Jahr 2001 und einen Roman im Jahr 1997). Sie gehört einer Amateurtheatergruppe an und liebt es zu tanzen.

Projekt

Le roman « Le cerveau mélangé » : Le lecteur fait la connaissance d’Emile, 95 ans, alors que sa fille cadette lui rend visite dans la maison de retraite où elle a réussi à le faire admettre contre son gré. Emile a été élevé à la dure dans une famille de paysans du Cantal. Il a rencontré Flore en 1950 et l’a épousée par intérêt. Il a passé sa vie à l’humilier et elle est morte d’un cancer foudroyant le jour où il a pris sa retraite. Ils ont eu trois enfants, Aline, George et la narratrice, dont on ne connaît pas le nom. Elle n’arrive d’ailleurs pas à parler d’elle à la 1ère personne du singulier. Un lien affectif très fort relie la narratrice à sa mère et à sa fille Moa. Toute la vie de la narratrice s’ordonne autour de celle d’Emile et de Moa. Jusqu’au jour où elle fait une rencontre qui va chambouler ses priorités.

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