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Flex im Strauhof: neue Wege im Kulturbetrieb

Flex im Strauhof: neue Wege im Kulturbetrieb

Projekt abgeschlossen 

Menschen für Kunst und Kultur zu begeistern und dafür auch Experimente auszuprobieren – im Alltag des Kulturbetriebs ist das oft schwer umzusetzen. Doch es lohnt sich. Was geschieht zum Beispiel, wenn ein Museum auch nachts besucht werden kann? Wenn ein Audio-Hörspiel eine Ausstellung mit einer alternativen Tonspur begleitet? Wenn Besucher*innen berühmte Reden vor der Kamera nachsprechen und später zuhause als Video anschauen oder gar mit ihren Kolleg*innen teilen können?

Neue Erfahrungen im Museum

Mit der Neueröffnung des Strauhofs Zürich im September 2015 startete auch das durch den Migros-Pionierfonds ermöglichte dreijährige Kooperationsprojekt «Flex», das neue Museumserfahrungen erprobte. Mit einem experimentellen Programm machte sich der Strauhof auf die Suche nach neuen Publikumskreisen, die nicht zu den regelmässigen Gästen von Literaturausstellungen gehören. So war der Strauhof zum Beispiel ein Jahr lang jeden Donnerstag bis Mitternacht geöffnet. Ausserdem wurden neue Wege erprobt, den Besuchenden individuelle «Lesarten» der Ausstellungen zu ermöglichen, wie Hörspiele oder Schreibworkshops.

Die Experimente gehen weiter

Der Neuanfang des Strauhofs ist geglückt, die Positionierung als experimentelles Museum gelungen. Flexible Ausstellungsformate gehören heute zum Markenzeichendes Museums. Jedes «Experiment» wird mit Kooperationspartner*innen und Besucher*innen analysiert und weiterentwickelt – stets auf der Suche nach einem anderen, neuartigen Museum.

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Flex im Strauhof

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