Katharina Rosenberger, geboren in Zürich, ist Komponistin und Klangkünstlerin. Ihr Studium führte sie an die Royal Academy of Music in London zu Michael Finnissy sowie zu einem wachsenden Interesse an freier Improvisation. An der Columbia University in New York promovierte sie bei Tristan Murail und George Lewis und untersuchte partizipative Rahmenbedingungen, die dem Publikum durch Körperbewegung Agency über Klangveränderung und kompositorische Strukturen geben. Daraus entwickelte sie eine künstlerische Praxis zwischen akustischer und elektronischer Komposition, Installation und performativen Formaten.
Ihre Arbeiten entstehen häufig in prozesshaften und experimentellen Entwicklungen, zuletzt in engen Zusammenarbeit mit Musikfabrik, PHACE, mosaik, CNZ, Contrechamps, Eklekto und dem Opernhaus Zürich. Musizieren versteht sie als sozialen, anti-hierarchischen Akt, verankert in kulturellen, politischen und räumlichen Kontexten.
Seit 2020 Mitgründerin sowie gemeinsam mit Lisa Nolte ko-künstlerische Leitung von SONIC MATTER, Plattform und Festival für experimentelle Musik in Zürich, das einen offenen Raum für vielfältige musikalische Ansätze bietet. Der Fokus auf Teilhabe, Diversität und strukturelle Öffnung prägt auch ihre Forschung zur nachhaltigen Gestaltung transkultureller Kollaborationen.
Sie ist Professorin für Komposition an der HEM – Haute école de musique de Genève und wurde u. a. mit dem Schweizer Musikpreis (2023), dem Guggenheim Fellowship (2019) sowie dem Mediaproject Award/Sitemapping des Schweizer Bundesamts für Kultur (2007/2011) in Bern ausgezeichnet.
Roberto Maqueda versteht sich als ein unkonventioneller Künstler, der an den Schnittstellen von experimenteller Kunst, elektronischer Musik und Clubkultur arbeitet. Er lebt in Basel.
Als Perkussionist hat er die Kunst des Schlagzeugspiels auf eine neue Ebene gehoben, indem er Ingenieurwesen und Klangautomatisierung auf rhythmische Strukturen anwendet und Systeme entwickelt, die auf der Integration voneinander unabhängig agierender akustischer und elektronischer Musikstudios basieren.
In der Clubszene verbindet er unter seinem Techno-Alias Mitospora Clubsounds mit klanglicher Experimentierfreude und bewegt sich dabei an der Grenze zwischen Underground und Noise. Mitospora verwandelt rohe Energie in ein gemeinschaftliches Erlebnis, bei dem Tanz und konzentriertes Zuhören zusammenfinden.
Er ist Co-Direktor des FOG Festival in Basel und war zuvor Co-Direktor des EXIT Festival in Montevideo. Zudem leitete er reConvert, das heute als Studio für die Produktion seiner Werke dient.
Seine Arbeiten wurden unter anderem bei den Festivals SONICA, Indigo, Manifeste, SPOR und MaerzMusik präsentiert.
Projekt
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