Website Header

Metanavigation

m2act Ausschreibung 2026: Sharing is Caring

m2act Ausschreibung 2026: Sharing is Caring

Die wichtigsten Eckpunkte

Thema / Sparte

Darstellende Künste Theater Tanz Kleinkunst Zirkus Musik Film & games Digitale Kultur Literatur & Comic Spoken word Visuelle / bildende Kunst Spartenübergreifend

Region

Überregional Regional

Eingabe / Eingabefrist

pausiert

Förderleistung

Finanzielle Unterstützung von CHF 150'000 aufgeteilt auf 5 bis 8 Projekte, Begleitung und Vernetzung

Migros-Kulturprozent m2act sucht Projekte, die bestehendes Wissen, bewährte Praktiken und neue Tools für faire Praxis und nachhaltige Strukturen im Schweizer Kunst- und Kulturschaffen anwenden, weiterentwickeln, testen und teilen. Good Practices sollen nicht verborgen bleiben, sondern in verschiedene künstlerische Szenen getragen werden. Ziel ist eine vernetzte und gestärkte Kulturlandschaft. Mit der Ausschreibung 2026 ruft m2act Kulturinstitutionen, Festivals, Initiativen, Produktionsbüros, Compagnien, Bands, Kollektive, Vereine und andere feste Strukturen, dazu auf, sich mit kreativen und innovativen Ideen zu bewerben – neu in allen oben genannten Kunstsparten. Detaillierte Informationen zur Ausschreibung finden sich im Merkblatt.

Anforderungen

  • Das Vorhaben 

    • wird ko-kreativ entwickelt und umgesetzt,

    • ist in der Praxis fair und nachhaltig,

    • ist wirkungsorientiert,

    • wird professionell umgesetzt,

    • wird in der Schweiz entwickelt und realisiert.

  • Die hauptverantwortlichen Personen wohnen in der Schweiz.

  • Das Projekt hat einen erkennbaren Mehrwert für viele Akteur*innen in der Kulturlandschaft.

  • Das Projekt wird von einem Team geplant und durchgeführt. Falls es eine Leitungsfunktion gibt, trägt diese das Vorhaben mit.

  • Der Planungs- und Produktionsaufwand ist im Budget berücksichtigt.

  • Die Verantwortlichen nehmen an allen wichtigen Etappen des Auswahlverfahrens teil (mind. zwei bis drei Personen pro Vorhaben).

  • Alle erforderlichen Unterlagen werden fristgerecht eingereicht.

  • Das Projektteam ist bereit, ausgewählte Erkenntnisse und Erfahrungen im Sinne eines offenen Wissenstransfers auf der Website von Migros-Kulturprozent m2act mit anderen zu teilen.


Was wir unterstützen

Gegenstand unserer Förderung

Gefördert werden professionelle Kulturschaffende, die vielversprechende Ansätze und Prozesse zu konkreten Tools oder Methoden entwickeln oder bereits entwickelt haben. Die Good Practices müssen im Rahmen des Projekts angewendet und mit mindestens einer anderen Gruppe, Organisation oder Institution geteilt, getestet und weiterentwickelt werden.

«Good Practices» sind bewährte Ansätze, Prozesse, Methoden und Tools, die zu einer faireren und nachhaltigeren Kulturlandschaft beitragen. Das können zum Beispiel Datenbanken, digitale Plattformen, digitale Software, Checklisten, Leitfäden, Workshops, Rituale, Gesprächsformate, Prozessbegleitungen mit Fachpersonen, Rollenspiele, Vereinbarungen und vieles mehr sein, die zu mehr Fairness und Nachhaltigkeit in der Kulturlandschaft beitragen. Inspiration und Unterstützung gibt es in der m2act-Toolbox oder bei den bereits geförderten Vorhaben.

Was wir nicht unterstützen
  • Gesuche von Einzelpersonen

  • Gesuche für Beiträge zu Kunstproduktionen

  • Fundraisinggesuche

  • Bereits abgeschlossene Projekte

  • Leistungen, die im Rahmen von Subventionsverträgen erbracht werden müssen

  • Infrastruktur- oder Betriebskosten

  • Vorhaben von Schulen, Fachhochschulen oder Universitäten

  • Vorhaben, die nicht den oben genannten Sparten zugeordnet werden können

  • Kommerzielle Projekte

  • Nicht-professionelle Projekte

  • Wohltätigkeitsveranstaltungen, Privat- und Benefizveranstaltungen

Prozess

  • Start Ausschreibung: 15.01.2026

  • Eingabeschluss: 02.03.2026, 23:59 Uhr

  • Gespräche zu den Vorhaben online: 15.04.2026 oder 16.04.2026

  • Erstgespräche: 12.05.2026 bis 19.05.2026

  • Zweitgespräche: Mitte Juni 2026

  • Start Umsetzung: Sommer 2026


Förderleistung

Finanzielle Unterstützung
  • Pauschalhonorar von CHF 1'500 für den Arbeitsaufwand zwischen Erst- und Zweitgespräch, zur Schärfung des Projektbeschriebs, des Zeitplans und des Budgets. 

  • Individueller Förderbeitrag. Das gesamte m2act-Fördervolumen beträgt CHF 150'000. Es werden 5 bis 8 Vorhaben gefördert. 

Begleitung und Vernetzung
  • Begleitung durch das m2act-Team in Form von Austauschgesprächen 

  • Teilnahme am Netzwerktreffen Double x m2act am 31. Oktober 2026

Wichtige Links

Förderung beantragen

Dieses Angebot ist derzeit inaktiv.

Jetzt bewerben

Kontakt

E-Mail: m2act@mgb.ch

Offenes Q&A
Am Dienstag, 27. Januar 2026 und am Dienstag, 24. Februar 2026 beantwortet das m2act-Team von 16 bis 17 Uhr Fragen zur Ausschreibung und zum Förderprozess.

Das Migros-Kulturprozent bietet weitere Förderangebote für Kulturschaffende an. Eine Übersicht findest du hier.
Hast du Fragen oder benötigst du Unterstützung? Die Beratungsstelle Kultur hilft dir gerne weiter.

FAQ

Was ist die Maximalhöhe der m2act-Unterstützung?

Es gibt keine maximale Höhe für Förderbeiträge. Das gesamte Fördervolumen wird bedürfnisorientiert auf 5-8 Vorhaben verteilt.

Braucht es die Zusage von weiteren Geldgeber*innen?

Nein, m2act kann Vorhaben auch vollumfänglich finanzieren.

Müssen Methoden und Tools angewandt werden, die in der m2act-Toolbox sind?

Nein, die Gesuchstellenden sind frei in der Wahl der Methoden und Tools.

Empfiehlt m2act Expert*innen?

Nein, die Gesuchstellenden sind frei in der Wahl der externen Expertisen. 

Wer kann eine externe Expert*in sein?

Menschen, Netzwerke, Verbände, die mit den Gesuchstellenden die Herausforderung mit konkreter Expertise bearbeiten. Sie sind keine bestehenden Teammitglieder oder bereits in einer anderen Funktion eingesetzte Personen.

Darf das Projekt schon gestartet haben?

Wir fördern eine spezifische Herausforderung. Diese kann eine Etappe eines bestehenden Projekts oder ein neuer Prozess sein.

Was bedeutet Ko-Kreation für m2act?

Zusammenarbeit zwischen Akteur*innen der Kunst und Kultur und Expert*innen anderer Gesellschaftsbereiche auf Augenhöhe. Siehe m2act-Glossar.

Dürfen die Arbeitsstunden von festangestellten Mitarbeitenden budgetiert werden?

Ja, wenn im Rahmen des Vorhabens ein Mehraufwand bei festangestellten Mitarbeitenden entsteht, sollen diese Arbeitsstunden budgetiert werden.

Was versteht m2act unter "Dokumentation" und offener Wissenstransfer?

Die Gesuchstellenden dokumentieren ihren Prozess so, dass das Material interner Weiterverarbeitung dient und mit Unterstützung von m2act so aufbereitet werden kann, dass gemachte Erfahrungen, Learnings etc. Vielen in der Kulturlandschaft vermittelt werden können.

Good Practice

Was sind konkrete Beispiele für Good Practices?

Beispiele finden sich in der m2act-Toolbox auf der Website, z.B. FemaleAct Kalkulator, Disrupting Harm in Dance, Tatenbank, PERMA-CULTURE.

Werden nur Good Practices unterstützt, die bereits etabliert sind oder auch Projekte, in denen die Good Practice noch nicht vollständig ausgearbeitet ist?

Wenn das Projekt realistisch geplant ist und im Jahr der Förderung die Ziele der Ausschreibung erreicht werden können, sind auch Projekte möglich, wo die Good Practice noch nicht vollständig ausgearbeitet ist.

Muss die Projektbeteiligung der beiden Partner*innen gleichberechtigt sein?

Die Beteiligung bei der Gesuchstellung muss nicht gleich hoch sein. Eine Organisation kann das Gesuch auch allein eingeben. Wichtig ist, die Ausgestaltung der Zusammenarbeit im Voraus mit der anderen Organisation abzusprechen.

Ausrichtung des Projekts

Welche Organisation in der Partnerschaft sollte den Antrag einreichen? Spielt die Grösse der Organisation eine Rolle?


Die Grösse der Organisation spielt keine Rolle. Der Antrag sollte von der Organisation eingereicht werden, die über eine Good Practice verfügt und das Wissen mit den anderen teilen möchte.

Muss eine externe Expertise in das Gesuch einbezogen werden?

Nein

Inwiefern muss der Einbezug von externen Expert*innen im Gesuch schon klar ersichtlich sein?

Allfällige Expert*innen müssen im Gesuch als beteiligte Personen inkludiert sein und die Ausgestaltung der Zusammenarbeit muss dargelegt werden. Ansonsten muss begründet werden, wieso der/die Expert*in erst zu einem späteren Zeitpunkt gesucht wird.

Ist es möglich, als Organisation zwei verschiedene Gesuche einzugeben?

Ja, es ist möglich, vorausgesetzt es sind zwei verschiedene Projekte. 

Welche Projektgrösse wird gesucht? Kommen auch team-interne Projekte in Frage?

Die Grösse des Projekts ist nicht entscheidend. Wichtig sind die Ko-Kreation und der Wissenstransfer zwischen den verschiedenen Organisationen.

Zum Gesuchs- und Förderprozess

Wie sieht der Auswahlprozess aus?

Am 2. März um 23.59 Uhr ist Eingabeschluss. Danach gibt es eine formale Prüfung und es folgt eine Vorauswahl durch ein Beratungsgremium das 10-12 Projekte auswählt. Am 15. und 16. April finden (online) Gespräche mit diesen Gesuchstellenden statt. Anschliessend werden 5-8 Projekte ausgewählt, die gefördert werden. Mit den ausgewählten Projekten finden im Mai und Juni Erst- und Zweitgespräche statt, in welchen die Umsetzung und Fördersumme definiert werden. Im Sommer 2026 startet die Umsetzung und ein Jahr später findet das Abschlussgespräch statt.

Ist es möglich, gleichzeitig Anträge beim Migros-Kulturprozent der regionalen Genossenschaften und beim nationalen Migros-Kulturprozent des Migros-Genossenschafts-Bundes einzureichen?

Grundsätzlich ja, denn die Förderprogramme sind unterschiedlich. Es ist beispielsweise möglich, ein künstlerisches Projekt beim regionalen Migros-Kulturprozent und gleichzeitig ein anderes strukturelles Projekt bei m2act einzureichen.

Timeline

Darf das Projekt schon gestartet haben?

Wir fördern eine spezifische Herausforderung. Diese kann eine Etappe eines bestehenden Projekts oder ein neuer Prozess sein.

Ist die Unterstützung von einem Teil eines Gesamtprojekts auch möglich?

Das ist möglich. In diesem Fall ist es wichtig bei der Gesuchseingabe zu beschreiben, wo das Projekt steht und welche Etappe in der Zeit der m2act-Förderung umgesetzt werden soll.

Wie soll die Timeline gestaltet sein?

Verlangt wird eine Übersicht über die Schritte, die ihr plant. Beschreibt, wann, wo und mit wem diese Schritte stattfinden sollen.

Was sind die Möglichkeiten, wenn die vorgegebene Umsetzungszeit von Sommer bis Sommer dem Projekt nicht entspricht?

Es ist möglich, mit dem Projekt später zu starten, aber es sollte im Sommer 2027 enden.

Budget

Was ist die Maximalhöhe der m2act-Unterstützung?

Es gibt keine maximale Höhe für Förderbeiträge. Das gesamte Fördervolumen der Ausschreibung beträgt CHF 150'000 und wird bedürfnisorientiert auf 5-8 Vorhaben verteilt.

Braucht es die Zusage von weiteren Geldgeber*innen?

Nein, m2act kann Vorhaben auch vollumfänglich finanzieren.

Ist es möglich neben m2act weitere Geldgeber*innen mit an Bord zu haben?

Ja. In diesem Fall ist es wichtig festzulegen, welcher Teil des Projekts von m2act unterstützt wird, um die Durchführung zu gewährleisten.

Dürfen die Arbeitsstunden von festangestellten Mitarbeitenden budgetiert werden?

Ja, wenn im Rahmen des Vorhabens ein Mehraufwand bei festangestellten Mitarbeitenden entsteht, sollen diese Arbeitsstunden budgetiert werden.

Wir haben vor, mit einer Website-Entwickler*in zu arbeiten. Dürfen wir diese Arbeitsstunden budgetieren?

Ja, alle Arbeitsstunden von internen und externen Personen, die Teil des Projektteams sind, sollten budgetiert werden. Richthonorare für Kulturschaffende sind bei Suisseculture zu finden.

Prämissen von m2act

Müssen Methoden und Tools angewandt werden, die in der m2act-Toolbox sind?

Nein, die Gesuchstellenden sind frei in der Wahl der Methoden und Tools.

Ist es ein Problem, wenn die für das Projekt hauptsächlich verantwortlichen Personen nicht in der Schweiz ansässig sind?

Es ist ein formales Kriterium, dass das Projekt in der Schweiz entwickelt und umgesetzt wird und dass die hauptsächlich verantwortlichen Personen ebenfalls in der Schweiz ansässig sind.

Ist Ko-Kreation eine Bedingung für die Förderung von m2act?

Ja. Siehe Merkblatt, Abschnitt "Bedingungen für ein erfolgreiches Gelingen".

Was bedeutet Ko-Kreation für m2act?

Gleichberechtigte Zusammenarbeit zwischen Akteur*innen der Darstellenden Künste und Expert*innen anderer Gesellschaftsbereichee. Siehe m2act-Glossar. 
Ko-Kreation muss nicht spartenübergreifend sein. Entscheidend ist jedoch die Zusammenarbeit mit einer anderen Organisation oder Gruppe. Diese kann aus derselben oder einer anderen Sparte kommen, sowie aus anderen Bereichen wie Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Soziales, etc. Wichtig ist der Aspekt des Wissenstransfers.

Was bedeutet Wissenstransfer in dieser Ausschreibung?

Es soll ein kollaborativer und aktiver Austausch von Wissen und Erkenntnissen zwischen zwei oder mehreren Organisationen stattfinden, der unterschiedlich aussehen kann. Ein schriftliches Protokoll von internen Erkenntnissen reicht nicht als Wissenstransfer.