Foto: Andrea Zahler
Eugénie Rebetez (*1984) entwickelt seit etwa fünfzehn Jahren eine Bühnensprache, die Tanz, Gesang und Humor miteinander verbindet. Als ausgebildete Tänzerin steht der Körper mit seiner Sinnlichkeit und Verletzlichkeit im Zentrum ihres Werks. Sie kreiert und performt die Solo-Shows Gina (2010), Encore (2013), Bienvenue (2017) und Comeback (2025). Mit anderen darstellenden Künstlern choreografiert und inszenierte sie Le défilé droit direct du Jura (2019), Nous trois (2019), Ha ha ha (2021), Rendez-vous (2022) sowie Und dann kamen die Kinder (2024). Von 2024 bis 2027 erhält Eugénie Rebetez im Rahmen der Konzeptförderung, dem neuen Fördermodell der Stadt Zürich, ihrer Wahlheimat, eine kontinuierliche Unterstützung für ihr kreatives Schaffen.
Foto: David Lagerqvist
Sophie Flannery Prune Vergères geboren in San Francisco (1991*) ist gebürtige Schweizerin. In den letzten 15 Jahren arbeitet sie in klassischen und zeitgenössischen Tanzensembles – zuletzt am Theater Basel – sowie in der freien Szene. Sie arbeitete u. a. mit Erna Ómarsdóttir, Halla Ólafsdóttir, Fabrice Mazliah, Sharon Eyal, Saburo Teshigawara, Vlatka Horvat, Tim Etchell. Sie sammelte zudem Schauspielerfahrung mit Filmregisseurin Gitta Gsell und Theaterregisseurin Alia Luque. 2023 schloss sie den Master „Expanded Theater“ an der HKB ab. Sophie gründete das Tanzkollektiv 52°07 und realisierte u. a. den Tanzfilm To Whom It May Concern und eigene Projekte, wie Dekarnation und an abyss. Ihr Projekt Nicht oben, nicht unten – irgendwo dazwischen erhielt kürzlich den Premio-Nachwuchspreis 2026. Am Theater NEUmarkt arbeitet sie als Referentin der Intendanz und Produktionsleitung. Als Choreografin sucht sie nach Konzepten, in denen die Liebe zum Tanz den Mittelpunkt bildet und zugleich in einen Dialog mit Theater und performativer Forschung tritt. Die Premiere von100 Ways to Disappear on Stage findet im Februar 2027 im ROXY Birsfelden statt.
Projekt
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