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Pauline Boudry und Giuliana Beya Dridi

Bernadette Paassen

Foto: Bernadette Paassen

Pauline Boudry arbeitet mit Installationen, die die Spannung zwischen Sichtbarkeit und Opazität choreografieren. Ihre Filme (entstanden im Künstler:innenduo mit Renate Lorenz) fangen Performances vor der Kamera ein, die oft mit einem Lied, einem Bild, einem Film oder einer Partitur aus der jüngeren Vergangenheit beginnen. Sie stellen normative historische Erzählungen und Sehgewohnheiten infrage, indem Figuren und Handlungen aus unterschiedlichen Zeiten inszeniert, überlagert und neu imaginiert werden. Ihre Performer:innen sind Choreograf:innen, Künstler:innen und Musiker:innen, mit denen sie einen langfristigen Dialog über die Bedingungen von Performance, die gewaltvolle Geschichte der Sichtbarkeit, die Pathologisierung von Körpern, aber auch über Gemeinschaft, Glamour und Widerstand führen. Ihre Arbeiten wurden kürzlich unter anderem im MUAC Mexiko, auf der 35. Biennale von São Paulo, im Crystal Palace/Museo Reina Sofia Madrid, im Centre Pompidou Paris, auf der Seoul Mediacity Biennale, in der Whitechapel Gallery London, im New Museum New York, in der Julia Stoschek Collection Berlin sowie im Schweizer Pavillon der 58. Biennale di Venezia gezeigt. Pauline Boudry hat künstlerische Praxis an der Kunsthochschule Weissensee in Berlin und der ZHDK in Zürich unterrichtet und lehrt derzeit an der HEAD in Genf.

Vivi Stucki

Foto: Vivi Stucki

Giuliana Beya Dridi (*1997 in Bern) beschäftigt sich in ihrer Praxis mit Themen wie Migration, Grenzpolitik und Zugehörigkeit. Sie studierte Bildende Kunst an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und an der Haute école d’art et de design Genève (HEAD), wo sie mit Auszeichnung abschloss. 2023 wurde ihr der Förderpreis der ZHdK verliehen. Ihre künstlerische Arbeit wurde unter anderem in der Kunsthalle Bern ausgestellt. Darüber hinaus verfolgt sie kuratorische Projekte und organisierte die Abendveranstaltungsreihe zur Ausstellung „Widerstände. Vom Umgang mit Rassismus in Bern“ im Bernischen Historischen Museum. 2025 erhielt sie das Atelierstipendium der Stiftung Binz39.

Projekt

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