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Raquel Kishori Dukpa und Selin Besili

Foto: hoodshoot

Foto: Raquel Dukpa_@hoodshoot

Raquel Kishori Dukpa ist Drehbuchautorin, Creative Producerin und Casting Director. Sie studierte an der Universität Hildesheim mit den Schwerpunkten Film, queerfeministische Theorie und Populärkultur. Seit 2016 ist sie Teil der Produktionsfirma JÜNGLINGE und war als Casting Director, Produzentin und in der Recherche für den gemeinsamen Debütfilm Futur Drei (No Hard Feelings) tätig. Im Kollektiv mit Faraz Shariat und Paulina Lorenz entwickelt und produziert Raquel vielfältige Spielfilm- und Serienprojekte. 2020 war sie als Autorin und Casting Director für die 6. Staffel der Jugendserie DRUCK (ZDF/funk) tätig und wurde für ihre herausragende Arbeit 2021 mit dem Deutschen Schauspielpreis ausgezeichnet. Zu ihren Drehbucharbeiten zählen unter anderem die Medical-Serie KRANK (Apple TV) sowie die Anthologie-Serie ZEIT VERBRECHEN, für die sie die Episode Love by Proxy (RTL+) schrieb, die 2024 im Berlinale-Panorama ihre Premiere feierte. Außerdem war sie Autorin für die deutsche Adaption der Serie Euphoria (RTL+). Als Creative Producerin begleitet Raquel zahlreiche Stoffe, zuletzt die ARD-Serie Schwarze Früchte des Creators Lamin Leroy Gibba. Darüber hinaus kuratiert und moderiert sie gemeinsam mit Tara Afsah und Lilian Pfeuffer die queerfeministische Veranstaltungsreihe CINEMA & CONTEXT, zuletzt an der Volksbühne Berlin. Raquel berät außerdem Produktionsfirmen zu den Themen Antirassismus, Diversität und Inklusion.

Katja Stirnemann

Foto: Katja Stirnemann

Selin Besili, geboren 1995 in Lachen SZ. 2016 absolvierte sie das Gestalterische Propädeutikum an der Zürcher Hochschule der Künste. 2024 schloss sie ihren Bachelor in Video an der Hochschule Luzern - Design Film Kunst ab, mit Schwerpunkt auf Dokumentarfilmregie. Für ihren Abschlussfilm ‚Unser Name ist Ausländer‘ wurde sie mit dem Innerschweizer Filmpreis in der Kategorie ‚Abschlussfilme’ ausgezeichnet. Seit 2022 gehört sie zum Organisationskomitee des Upcoming Filmmakers Film Festival in Luzern, und ist dort unter anderem Teil des Filmauswahlteams. Seit Anfang 2025 nimmt sie mit ihrem ersten fiktionalen Filmprojekt an der Drehbuchwerkstatt ‚Salle de Sport‘ / ‚Fitnessruum‘ teil. Parallel dazu arbeitet sie an der Entwicklung ihres ersten Dokumentarfilmprojektes nach dem Filmstudium.

Projekt

 „Bizim Aile“ ist ein autofiktionaler Ensemblefilm und spielt Ende der 2000er-Jahre in einem Zentralschweizer Dorf. Im Zentrum steht eine sechsköpfige kurdische Diaspora-Familie, deren Mitglieder unter einem Dach leben, sich im Alltag jedoch zunehmend aneinander reiben. Als roter Faden dient die gemeinsame Vorbereitung auf den Schweizer Einbürgerungstest, die alle Figuren miteinander verbindet und sie zwingt, sich ihren unterschiedlichen Lebensrealitäten zu stellen.

Im Rahmen des Mentorats wollen wir den Stoff inhaltlich und strukturell weiterentwickeln. Der Fokus liegt auf der vertieften Figurenarbeit, der Ausarbeitung der Erzählform des Ensemblefilms sowie auf einer reflektierten, diskriminerungssensiblen Darstellung. Ziel ist es, im Verlauf des Mentorats ein Beat Sheet, ein Treatment und bis zum Abschluss eine erste Drehbuchfassung zu erarbeiten, die als Grundlage für die weitere Stoffentwicklung und die Zusammenarbeit mit einer Produktionsfirma dient.

 

Vielfaltsfinder

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