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Friederike Kretzen und Lukas Gloor

Portrait der Mentorin

Foto: Ute Schendel

Friederike Kretzen, 1956 in Leverkusen geboren, Studium der Soziologie und Ethnologie, Arbeit als Dramaturgin am Residenz-Theater München. Seit 1983 freie Autorin in Basel. Verfasserin zahlreicher Romane.Titel der zuletzt erschienenen Bücher: ‚Weisses Album’ und ‚Natascha, Veronique und Paul’. Neben der schriftstellerischen Arbeit als Literaturkritikerin, Essayistin und Dozentin tätig. Von 1993 bis 2006 Dozentin an der ZHdK für Schreiben und Theorie. Seit 1996 Leitung der Schreibarbeit an der ETH Zürich. Dozentin und Mentorin am Literaturinstitut Biel und der HKB Bern seit 2006. 2007-2015 Tutorin des Literaturkurs des Ingeborg Bachmann Wettbewerbs in Klagenfurt. In Zusammenarbeit mit dem L’Arc Romainmoter Konzept und Leitung des Laboratoriums von SchriftstellerInnen 2006 bis 2014 und der Forschungsgruppe WEISSE SEITEN 2009 bis 2012. Aus dieser Arbeit ist in Zusammenarbeit mit Elfriede Czurda und Suzann Renninger das Handbuch der Ratlosigkeit entstanden.

Portrait des Mentees

Foto: Valeria Moser

Lukas Gloor, geboren 1985 im Aargau, lebt mittlerweile in Olten. Studium der Philosophie, Germanistik und Soziologie an der Universität Basel und in Berlin. Arbeitete u.a. im Aargauer Literaturhaus Lenzburg, als freier Journalist, in der Kabelindustrie, als Kassier und als Lehrer. Seit 2014 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Seminar der Universität Basel. Mitherausgeber der Literaturzeitschrift Narr – das narrativistische Literaturmagazin.

Projekt

Lukas Gloor und Friederike Kretzen arbeiteten an einem Romanprojekt über den Berichteschreiber Max. Max wohnt in Timbuktu. Das kleine Land liegt eingeklemmt zwischen einer Hauptstrasse und einer Zuglinie. Umgeben von Industrie. Gleich nebenan steht ein Atomkraftwerk. Der Kühlturm produziert Wolken, die sich hoch in den Himmel schrauben. Es geschieht wenig in Timbuktu. Die Bewohner haben sich in der Siedlung und in ihren Leben mit regelmässigen Wiederholungen eingerichtet. Immer steht da dieser Turm, der etwas mit den Bewohnern macht.

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