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Gisela Nyfeler und Nina Wägli

Portrait der Mentorin

Foto: Fabian Flury

Gisela Nyfeler, geboren 1982 in Luzern, studierte an der Universität Bern Theaterwissenschaft, Geschichte und Germanistik und an der Universität Basel Kulturmanagement. Sie ist als freischaffende Regisseurin für Schauspiel, Musiktheater und transdisziplinäre Projekte tätig. Sie verfasst Bühnenadaptionen für Live-Hörspiele und Comiclesungen und leitet den Produktionsverein lux&ludus. In all ihren Tätigkeiten ist es ihr stets ein Anliegen, den beteiligten Menschen ein Umfeld zu schaffen, in dem sie sich wohl fühlen und entfalten können. Seit 2019 leitet Gisela Nyfeler die Schweizer Künstlerbörse. Sie kennt die Schweizer Kleinkunstszene und nimmt ihre Veränderungen wahr. Sie ist national, sprachen- und genreübergreifend in der Kulturszene vernetzt, so war sie u.a. 2020 Jurymitglied der Internationalen Kulturbörse Freiburg i.Br. Gisela Nyfeler engagiert sich für die Förderung von Frauen in der Politik. Aus diesem Bereich verfügt sich über vielfältige Coachingerfahrung.

Portrait des Mentees

Foto: Stefan Wermuth

Aufgewachsen ist Nina Wägli (1981) in Bern und überm Teich (Palo Alto und Ann Arbor). Auslauf an der Bewegungsschauspielschule Comart in Zürich, danach Ausflug in die Soziokulturelle Animation an der FH Zentralschweiz. Seit einem Jahrzehnt tingelt sie als Dr. PönK im Auftrag der Stiftung Théodora durch die Spitäler in der Schweiz und trainiert die Lachmuskeln der Kinder. Wohnt mit ihrer Familie in Bern. Brillierte und scheiterte im Finale des Kabarett Casting Olten 2020. Kreierte während dem Lockdown ein Familientheaterstück zum Thema «Langeweile» und feiert 2021 Premiere mit ihrem ersten Solo Kabarettprogramm «verhedderet»: Eine temporeiche Suche auf Umwegen.

Projekt

Mein Soloprogramm «verhedderet» spielt bewusst mit den Grautönen unterschiedlicher Genres wie Comedy und Kabarett. Für eine nachhaltige Positionierung in der Szene dürfte eine strategische Ausrichtung meiner Arbeit(en) als Künstlerin hilfreich sein. Die Auftragslage für das 2022 ist schwierig, dennoch oder gerade deshalb  gilt es, in den bereits feststehenden Formaten (Finale PatisSerie) oder neuen Wettbewerben (Jungsegler) mein Programm zu bewerben. Mittelfristig möchte ich mein Einzugsgebiet vergrössern,  geografisch (ausserhalb CH) oder auch genremässig. Hier stellt sich bspw. die Frage, welche Möglichkeiten in verwandten Bereichen wie Politsatire bestehen. Daneben sind organisatorische Hilfestellungen (Management, Selbstvermarktung, Vernetzung, Tournéeplanung) wünschenswert. Wie komme ich während der Pandemie zu Auftritten? Wären allenfalls ergänzende Formate zu erwägen?

 

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